Hoch hinaus - Ziele setzen, keine Vorsätze

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Inspiration für 2018 – Ziele setzen, keine Vorsätze

Das neue Jahr ist erst drei Wochen jung, und unsere Listen der guten Vorsätze sind noch druckfrisch und bereit zum Abhaken. Die großen Pläne, die epischen Vorhaben, die das Leben, das man bisher führte, aus seinen Grundfesten zu neuen Sphären heben soll. Die Tradition der Vorsätze ist wie ein Mantra der Menschen und dies unabhängig von Kultur und Herkunft. Überall auf der Welt blicken sie hoffnungsvoll auf ein neues Kapital „Leben“.

Im neuen Jahr soll alles besser werden.

Doch warum ist es immer das Ende eines Jahres, das uns zu neuem Mut und Tatendrang verleitet?

Menschen denken in Schranken. Feste Uhrzeiten, Monate und Jahreszeiten. Der Mensch macht, was die Zeit ihm vorgibt. Es werden To-do-Listen geschrieben und Termine vereinbart. Aus dem festen Griff der eigenen Konvention fällt es schwer, sich zu lösen. So unbedarft wir ein neues Jahr begonnen haben, so abgestumpft sind wir in der Mitte des Jahres, und die guten Vorsätze schweben über uns wie ein Damoklesschwert.

Immer wieder um die Weihnachtszeit sucht uns demnach das Gefühl der Ruhelosigkeit heim, das uns daran erinnert, dass wir eigentlich etwas erledigen wollten in diesem beinahe vergangenen Jahr. Und so tragen wir jedes Jahr unser Päckchen wieder mit ins neue Jahr und sagen uns: Naja, vielleicht wird es ja nächstes Jahr was.

Die Frage scheint somit angemessen: Haben die guten Vorsätze ausgedient?

Vorsätze sind keine Ziele. Sie sind eine unverbindliche Übereinkunft mit sich selbst. Der berühmte Vorsatz „ Im nächsten Jahr nehme ich ein paar Kilos ab“ ist zum Scheitern verurteilt, da weder festgehalten wurde wieviel noch bis wann.

Vorsätze relativieren also Absichten. Demnach ist es nur sinnvoll, dass Menschen mit konkreten Zielen diese formulieren und festhalten.

„Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“

So hat es Goethe bereits treffend formuliert. Und für alle Listen-Fans ist das ein weiterer Anlass, die Tinte aufs Papier zu bringen und bei jedem erreichten Ziel mit rotem Edding einen dicken Haken zu setzen.

Doch wie für alle Ziele brauchen wir einen Treiber, denn der anfänglichen Euphorie folgt auch schnell der tiefe Fall, wenn der Erfolg sich nicht von heute auf morgen einstellt.

Große Sprünge wagen
Große Sprünge wagen

Doch was ist der Treiber unserer Ziele?

Wenn wir ein Ziel für uns definieren, so wollen wir bei Erreichung dieses Ziels ein Glücksgefühl empfinden. Allerdings ist Glück als Treiber zu abstrakt gedacht.

Für unsere eigene Motivation ist es wichtig, dem Gefühl konkrete Ereignisse bzw. Belohnungen als Glücks-Indikator voranzustellen. Beispielsweise kann man bei einer beruflichen Weiterentwicklung folgenden Treiber setzen: „Wenn ich dieses Fortbildungsmodul absolviere, habe ich die Chance, beruflich aufzusteigen und kann mir die Finanzierung meines Traumhauses leisten.“

Welche Indikatoren am Ende das Glücksgefühl verursachen, ist immer individuell und sollte bei jeder Zielsetzung formuliert werden.

Zusammenfassend können wir also folgende Schritte auf dem Weg zur Zielerreichung festhalten:

  • Ziele setzen, keine Vorsätze
  • Schriftliche Formulierung der Ziele
  • Festlegung der persönlichen Treiber
  • Ziel angehen
  • Dranbleiben
  • Persönliche Belohnung nach Zielerreichung

Selbstdisziplin ist natürlich bei jeder Zielsetzung elementar, doch sobald wir ein Ziel erreicht haben und sich ein Gefühl von Stolz und Glück eingestellt hat, wissen wir, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

Autorin: Ann-Kathrin Schmied

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